Skiweekend der Männerriege Thayngen vom 9.-11.Januar 2026
1. Tag
Die Wetterprognosen für die drei Tage in der Lenzerheide liessen nichts Gutes erahnen. Besonders der Freitag sah alles andere als verheissungsvoll aus. Umso grösser war die Überraschung, als wir in Parpan bei der Grischalodge ankamen und uns die Sonne begrüsste. Blauer Himmel – fast schon surreal nach all den Vorhersagen. Erst am Nachmittag kippte das Wetter, doch zuvor stärkten wir uns noch mit einem feinen Mittagessen in der Alp Nova. Danach zog es uns direkt in die Chillihütte, wo bereits ausgelassene Après-Ski-Stimmung herrschte. Nach dem Abendessen ging es im Flutlicht die Piste hinunter – Nachtskifahren stand auf dem Programm. Am Abend verloren wir zwar einen Handschuh, aber immerhin keinen Männerriegler. Glück im Unglück!
2. Tag
Wie angekündigt zeigte sich der zweite Tag von seiner nebligen Seite. Wir jagten den Sonnenflecken hinterher, fanden aber nur wenige sonnige Pisten. Also legten wir einen Zwischenstopp im Munggaloch ein, wo gerade ein Weltcup-Skirennen stattfand – entsprechend gross war der Andrang. Danach wechselten wir auf die Arosa-Seite, bevor es zurück in die Lenzerheide ging. Ausserhalb der Wannerbar wurden wir mitten im Schneegestöber mit Glühwein verwöhnt, der über offenem Feuer zubereitet wurde. Dazu zwei grosse Fleischplatten, die keine Wünsche offenliessen. Währenddessen waren in der Hütte bereits Salat und Fondue angerichtet. Natürlich durfte ein guter Weisswein nicht fehlen. Angie umsorgte uns grossartig. Gegen 22 Uhr machten wir uns auf den Rückweg. Eine kleine Abfahrt den Hügel hinunter zu unserem Hotel, wo wir einen langen, intensiven Skitag ausklingen liessen. Die einen fielen früh ins Bett, die anderen genehmigten sich noch einen letzten Schlummertrunk.
3. Tag
Nach dem Frühstück ging es Richtung Stätzerhorn. Die Sicht war am Morgen noch eingeschränkt, weshalb wir etwas früher zum Mittagessen einkehrten. Gestärkt und inzwischen bei Sonnenschein nahmen wir die Abfahrt in Angriff. Die Pisten präsentierten sich stellenweise etwas ruppig, was nicht ohne Folgen blieb – der eine oder andere Sturz gehörte dazu. Trotzdem überwog der Spass. Am späteren Nachmittag hiess es Abschied nehmen von den Bergen, und wir traten die Rückfahrt nach Thayngen an – müde, aber voller Erlebnisse.
Bericht von Peter Korradi